Kapellen: Gemeinde Freiamt

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
  • Vergrößern: Strg + +
  • Standard: Strg + 0
  • Verkleinern: Strg + -

Volltextsuche

Zur Webcam
Kapellen

Hauptbereich

Klosterkapelle Tennenbach

Das ehemalige Zisterzienserkloster wurde wohl 1161 von Abt Hesso gegründet. Das Kloster war für die Besiedlung und Bewirtschaftung der umliegenden Güter und Gemarkungen von großer Bedeutung und stand unter der Schirmherrschaft der Markgrafen von Baden. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte das Kloster viele Plünderungen, Brandschatzungen und musste von seinen Bewohnern auch immer wieder zu deren eigenem Schutz verlassen werden. Das Kloster wurde im Zuge der Säkularisation 1806 aufgehoben. In den Jahren nach der Räumung, aber noch vor dem Abriss der Gebäude, diente es um 1813 als Lazarett für bayerische und österreichische Soldaten, die nach der Völkerschlacht bei Leipzig Richtung Rhein gezogen waren. Die hier verstorbenen Soldaten sind in den nahe gelegenen Soldatengräbern beigesetzt. Die Klosterkirche wurde abgetragen und in Freiburg als Ludwigskirche wieder aufgebaut, die dann im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. An die stattliche Anlage erinnert heute noch die Klosterkapelle. Für die Besichtigung der gotischen Marienkapelle können Sie den Schlüssel beim Gasthaus „Zum Engel“ (Telefonnummer 07641 8664) besorgen.

Kniesteinkapelle

Die Kniesteinkapelle wurde 1866 erbaut und befindet sich an einem versteckten Örtchen unterhalb des Hausberges Hünersedel. Ihr Name beruht auf einer Sage: Es wird erzählt, dass ein Einsiedler aus der Gegend immer wieder kniend vor der Kapelle gebetet hatte. Durch das viele Knien sollen im Stein zwei Einbuchtungen entstanden sein, die bis heute noch zu sehen sind. In früheren Zeiten habe man versucht, den Stein bei der St. Anna Kapelle in Schweighausen aufzustellen – doch jedes Mal kehrte der Stein auf unerklärliche Weise wieder zurück zur Kniesteinkapelle. Die Kapelle ist vor allem bei Wanderern und Ausflüglern aus der Umgebung beliebt.