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Gemeinde Freiamt (Druckversion)

Ergebnisse der Befragung „Älter werden in Freiamt“ 2022

Artikel vom 09.06.2022

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Freiamt,

 

seit Oktober 2021 arbeite ich nun als Quartiersmanagerin im Rahmen des Projektes „Älter werden in Freiamt“, in Kooperation mit der BruderhausDiakonie. Das Projekt wird durch Mittel der Europäischen Union und des Sozialministeriums Baden-Württemberg gefördert.

Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Lebensbedingungen älterer und hilfebedürftiger Menschen und pflegender Angehöriger. Durch mich als Quartiersmanagerin soll Information und Beratung zu allen Themen des Alter(n)s geboten werden – in der offenen Beratungssprechstunde im Kurhaus oder durch persönliche Beratungen nach Terminabsprache. Ebenso soll ein Hilfe-Netzwerk für ältere Menschen und Menschen mit Unterstützungsbedarf aufgebaut werden. Passend zum Untertitel des Projektes „Älter werden in Freiamt“, der lautet: „Die Gemeinde übernimmt den Generationenvertrag“.

Das Projekt verfolgt den Ansatz der Quartiers- bzw. Gemeinwesenarbeit. Vereinfacht gesagt bedeutet das Soziale Arbeit mit und für die Menschen im Quartier. Ihre Wünsche und Bedarfe werden bearbeitet. Gleichzeitig werden die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch durch ihre Erfahrungen und Kompetenzen als Ressource angesehen. Sie sollen Akteurinnen und Akteure innerhalb ihres Quartiers werden.

Im Februar 2022 wurde eine Befragung der Bevölkerung ab 55 Jahren durchgeführt, um die Vorstellung der Bürgerinnen und Bürger vom Leben im Alter in Freiamt und bestehende Defizite oder Probleme zu erfassen und um herauszufinden, welchen Anteil die Befragten selbst an der Lösung etwaiger Probleme oder bei der Unterstützung Sorge-tragender Angehöriger zu übernehmen bereit sind.

Mit der Auswertung der Befragung stehen nun statistische Daten und Aussagen der Antwortenden zu deren Bedarfen und ihrer Einschätzung des Quartiers zur Verfügung, die dank der großen Beteiligung auf die Gesamtbevölkerung Ü55 übertragbar sind. Somit können die Ergebnisse als Entscheidungshilfe und Grundlage für weitere Schritte in Richtung des Aufbaus eines Hilfe-Netzwerkes genutzt werden. Mit dem Ziel, Sorge-Arbeit auf viele Schultern zu verteilen und älteren Menschen zu ermöglichen, möglichst lange in ihrer eigenen Wohnung bleiben zu können. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre.

Herzliche Grüße

Ihre Nadine Schöpflin

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